Ergänzende Therapien für Pferde und Hunde

Gezielte Unterstützung passend für dein Tier

Neben der Osteopathie setze ich ausgewählte ergänzende Verfahren ein. Welche Therapie sinnvoll ist, richtet sich nach dem Befund, den Beschwerden und den individuellen Reaktionen deines Tieres.

Meine ergänzenden Therapieangebote

Drei Verfahren – individuell eingesetzt

Low-Level-Lasertherapie

Kinesiologisches Taping

Dorntherapie für Hunde

Infrarotlicht zur Förderung der Zellregeneration und zur Schmerzlinderung bei Entzündungen, Wunden und Narbengewebe.

Kann bei Muskelverspannungen und Lymphstauungen unterstützen sowie zur Stabilisierung von Gelenken beitragen.

Eine sanfte manuelle Behandlung zur Korrektur von Wirbel- und Gelenkfehlstellungen sowie funktionellen Beinlängendifferenzen.

Photobiomodulation

Wie wirkt die Low-Level-Lasertherapie?

Bei der Low-Level-Lasertherapie wird gebündeltes rotes und nahinfrarotes Licht gezielt in das Gewebe eingebracht. Anders als ein chirurgischer Laser schneidet oder erhitzt der Therapielaser das Gewebe nicht.

Das Licht dringt – abhängig von der Wellenlänge – unterschiedlich tief in das Gewebe ein und wird von lichtempfindlichen Bestandteilen der Zellen aufgenommen. Dabei können insbesondere Prozesse in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zellen, angeregt und die Bereitstellung von ATP als Energiequelle der Zellen unterstützt werden.

Auf diese Weise können unter anderem der Zellstoffwechsel, die Mikrozirkulation und körpereigene Entzündungsprozesse beeinflusst werden. Ziel ist es, dem Gewebe einen gezielten Reiz zu geben und Reparatur- und Regenerationsprozesse zu unterstützen.

Gezielte Unterstützung im Gewebe

Wobei die Low-Level-Lasertherapie unterstützen kann

Die Low-Level-Lasertherapie kann:

• Zellen bei Reparatur- und Regenerationsprozessen unterstützen
• akute und chronische Schmerzen lindern
• entzündliche Prozesse und Schwellungen reduzieren
• die Durchblutung und Mikrozirkulation fördern
• die Heilung von Wunden und Narbengewebe unterstützen

Durch ihre mögliche schmerzlindernde Wirkung kann die Lasertherapie dazu beitragen, die Lebensqualität des Tieres zu verbessern. In manchen Fällen kann dadurch auch eine Reduzierung der benötigten Schmerzmedikation möglich werden. Eine Anpassung oder Reduzierung verordneter Medikamente erfolgt jedoch immer in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt.

Professionelle Lasertechnik

Hochwertige Geräte für eine individuell abgestimmte Behandlung

Für die Behandlung nutze ich mit dem Biomedical Laser und dem MKW PowerTwin XP5 zwei hochwertige Therapielaser. Je nach Tier, Befund und behandeltem Gewebe wähle ich das passende Gerät und stimme die Anwendung individuell darauf ab.

Einsatzbereiche beim Pferd

Wann eine Laserbehandlung sinnvoll sein kann

Beim Pferd kann die Low-Level-Lasertherapie unter anderem unterstützend eingesetzt werden bei:

• Arthrose, Spondylose, Kissing Spines und Spat
• Sehnen- und Bänderverletzungen, beispielsweise am Fesselträger oder Fesselringband
• Muskelverspannungen und Rückenbeschwerden
• Hufrollenproblemen und begleitend bei tierärztlich behandelter Hufrehe
• Wunden, Narben und Gewebeverklebungen
• chronischen Atemwegserkrankungen wie equinem Asthma beziehungsweise COPD
• Headshaking unklarer Ursache
• der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen

Bei akuten Verletzungen, deutlichen Lahmheiten oder diagnostizierten Erkrankungen erfolgt die Laserbehandlung nach tierärztlicher Abklärung beziehungsweise ergänzend zur tierärztlichen Therapie.

Einsatzbereiche beim Hund

Auch Hunde können von der Low-Level-Lasertherapie profitieren

Beim Hund kann die Low-Level-Lasertherapie unter anderem unterstützend eingesetzt werden bei:

• Arthrose, Spondylose sowie Hüft- oder Ellenbogendysplasie
• Bandscheibenproblemen und Rückenbeschwerden
• Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen
• Sehnen-, Bänder- und Kreuzbandverletzungen
• akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates
• Wunden, Narben und Gewebeverklebungen
• begleitend bei Rückenmarksverletzungen oder einem Vestibularsyndrom
• der Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen

Bei akuten Beschwerden, neurologischen Auffälligkeiten, Verletzungen oder nach Operationen erfolgt die Laserbehandlung nach tierärztlicher Abklärung beziehungsweise ergänzend zur tierärztlichen Therapie.

Behandlungsplan

Wie häufig wird behandelt?

Wie viele Behandlungen sinnvoll sind, lässt sich nicht pauschal festlegen. Akute Beschwerden können zeitlich engere Anwendungen erfordern, während bei chronischen Veränderungen häufig mehrere Termine notwendig sind.

Die Behandlungsabstände und die Dosierung stimme ich individuell auf den Befund, das betroffene Gewebe und die Reaktion deines Tieres ab.

Manuelle Therapie für Hunde

Dorntherapie - Fehlstellungen sanft korrigieren

Die Dorntherapie wird eingesetzt, um Fehlstellungen und Blockierungen von Wirbeln und Gelenken sowie daraus entstehende funktionelle Beinlängendifferenzen zu erkennen und sanft zu korrigieren. Dabei werden die betroffenen Bereiche mit ruhigen manuellen Griffen und während natürlicher Bewegungen des Hundes behandelt.

Ziel ist es, die Beweglichkeit zu verbessern, muskuläre Spannungen zu reduzieren und den Bewegungsapparat wieder in ein möglichst ausgeglichenes Zusammenspiel zu bringen.

Einsatzbereiche beim Hund

Wann eine Dorntherapie sinnvoll sein kann

Die Dorntherapie kann unter anderem eingesetzt werden bei:

• Fehlstellungen und Blockierungen von Wirbeln und Gelenken
• funktionellen Beinlängendifferenzen
• eingeschränkter oder asymmetrischer Bewegung
• Muskelverspannungen und Muskelverhärtungen
• Arthrose, Spondylose sowie Hüft- oder Ellenbogendysplasie
• Bandscheibenproblemen
• begleitend bei Kreuzbandverletzungen
• der Rehabilitation nach tierärztlich abgeklärten Verletzungen oder Operationen
• altersbedingter Steifheit und Bewegungseinschränkungen
• einseitiger oder hoher körperlicher Belastung bei Sport- und Arbeitshunden

Ergänzende Breussmassage:

Ergänzend zur Dorntherapie kann eine ruhige Breussmassage eingesetzt werden. Sanfte, langsame Streichungen entlang der Wirbelsäule fördern die Entspannung der Rücken- und Nackenmuskulatur.

Ergänzende Unterstützung

Kinesiologisches Taping

Kinesiologisches Tape bleibt auch während der Bewegung auf der Haut und setzt dort fortlaufend sanfte Reize. Je nach Anlage kann es bei Muskelverspannungen und Lymphstauungen unterstützen, Gelenken zusätzliche Stabilität geben und die Wahrnehmung bestimmter Körperbereiche fördern.

Ob eine Tapeanlage sinnvoll ist, entscheide ich individuell nach Befund und Behandlungsziel.

Du möchtest wissen, welche Behandlung zu deinem Tier passt?

Schreib mir gerne per WhatsApp und schildere mir kurz, was dir bei deinem Pferd oder Hund auffällt. Gemeinsam klären wir, welches Vorgehen sinnvoll ist und ob vorab eine tierärztliche Untersuchung notwendig ist.

HINWEIS:

Die angebotenen Verfahren gehören zu den ergänzenden Behandlungsmethoden und ersetzen keine notwendige tierärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Bei akuten, unklaren oder anhaltenden Beschwerden sollte dein Tier zunächst tierärztlich untersucht werden.